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Medienmitteilung - Preisexplosion erfordert die Entstehung von mehr öffentlich geförderten Wohnungen! Nettokaltmieten steigen in der Region Hannover jährlich um 4,1%!

In der Region Hannover sind die durchschnittlichen Nettokaltmieten zwischen 2010 von 5,83 Euro bis 2020 auf nunmehr 8,74 Euro gestiegen. Das macht eine jährliche Preissteigerung von um die 4,1% und eine Gesamtsteigerung von circa 50 % innerhalb von zehn Jahren aus. Damit erreicht die Region Hannover mit den Städten Göttingen, Wolfsburg, Braunschweig und Osnabrück niedersachsenweit Spitzenwerte bei der Angebotsmiete. In der Stadt Hannover sind die Mietpreise noch höher, was das Zuziehen vieler Städter*innen in die Region zur Folge hat. Somit verlängern sich die Arbeitswege und es vergrößern sich die negativen Auswirkungen auf die Umwelt und auf die Finanzen vieler Familien, welche die Mietersparnis häufig für gestiegene Mobilitätskosten wieder verwirken.

Dazu der Baupolitiker und Fraktionsvorsitzende Dirk Machentanz (DIE LINKE): „Es fehlt an allen Ecken und Enden an bezahlbaren Wohnungen in der Stadt. Wir bleiben daher bei unserer Forderung nach mindestens 2000 neu zu entstehenden Wohnungen pro Jahr. Davon sollen mindestens 30% der Sozialbindung unterliegen. Für die Umsetzbarkeit über Jahre ist eine Kapitaldeckenerhöhung bei der städtischen Wohnungsgenossenschaft hanova Wohnen dringend erforderlich, andernfalls steigert sich der Negativeffekt der Abwärtsspirale für breite Teile der Bevölkerung, wenn diese keinen bezahlbaren Wohnraum mehr finden!“

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