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Medienmitteilung - Ratsfraktion DIE LINKE: In Kronsberg-Süd wird es zu teuer! Nicht nur Wohnungen für wirtschaftsstarke Klientel bauen!

In Kronsberg-Süd sollen bis zu 3.500 Wohnungen gebaut werden. Leider soll laut dem dort bauenden städtischen Wohnungsunternehmen hanova Wohnen der Quadratmeterpreis zur Vermietung nicht unter zehn Euro liegen. Das ist eindeutig zu teuer. Eine größere Wohnung für eine Familie wird demnach kaum unter 12,69 Euro pro Quadratmeter zu haben sein. Zum Vergleich kostet der Quadratmeter bei einer öffentlich geförderten Wohnung 5,88 Euro! Demzufolge wird bei dem Bauvorhaben weder die Mittelschicht noch die sozial bedürftige Bevölkerung erreicht oder mit einbezogen!

Dazu Baupolitiker und Fraktionsvorsitzender Dirk Machentanz (DIE LINKE): „In Kronsberg-Süd wird leider deutlich zu teurer Wohnraum angeboten, der weder für die Mittelschicht noch für sozial benachteiligte Bürger*innen erschwinglich ist! Hier muss es eine mittelfristige Lösung geben, dass hanova-Wohnen auch 30% öffentlich geförderten Wohnraum anbietet. Als städtisches Wohnungsunternehmen muss es möglich sein, auch finanzierbare Wohnungen anzubieten! Kronsberg-Süd darf keine zweite Wasserstadt Limmer werden!“

„Es ist für den Stadtbezirk Kirchrode-Bemerode-Wülferode enorm wichtig, dass in Kronsberg-Süd auch erschwingliches Wohnen stattfindet! Der Stadtbezirk und auch die Landeshauptstadt haben eine große Hoffnung und Erwartung in das neu zu entstehende Baugebiet Kronsrode gesetzt, wozu auch Kronsberg-Süd gehört! Diese Erwartung sollte nun bei der Entstehung von bis zu 3.500 neuen Wohnungen auch erfüllt werden“, so Maximilian Wahl (DIE LINKE), Bezirksratsherr von Kirchrode-Bemerode-Wülferode.

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