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Medienmitteilung Ratsfraktion DIE LINKE: Vorzeitige Öffnung von Gastronomie und Schulen unverantwortlich!

Die Landeshauptstadt Hannover erwägt offenbar, die Gastronomie wieder langsam öffnen zu wollen. Dieser Schritt würde dem der bereits erfolgten Öffnung von allgemeinbildenden Schulen für obere Abschlussjahrgänge folgen. In Anbetracht der gestiegenen Infektionsrate und dem damit verbundenen Anstieg der Reproduktionszahl R in der Region Hannover ist dieser vom Land Niedersachsen in Erwägung gezogene Schritt, auch laut der niedersächsischen Gesundheitsministerin Carola Reimann (SPD) zu überdenken.

Dazu die ordnungs- und wirtschaftspolitische Sprecherin Brigitte Falke (DIE LINKE): „Die jetzt vom Land Niedersachsen offenbar erwogene schrittweise Öffnung der Gastronomie halte ich auch in Bezug auf Hannover zum jetzigen Entwicklungszeitpunkt für verfrüht und nicht ungefährlich! Der Wiederanstieg von Infektionszahlen in der Region Hannover während der Corona-Krise eignet sich nicht für weitere Lockerungen im Bereich des gesellschaftlichen Lebens. Betroffene Einnahmeausfälle sollten weiterhin und zusätzlich von den Hilfeentscheidungen der Politik abgefedert werden, da zu viele menschliche Existenzen mit den wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie verknüpft sind.“

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