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Medienmitteilung - Ratsgruppe LINKE UND PIRATEN: Interfraktioneller Antrag zur Ausrufung des Klimanotstandes in Hannover gefordert!

Der stellvertretende Gruppenvorsitzende und umweltpolitische Sprecher der Ratsgruppe Bruno Adam Wolf (PIRATEN) hat im aktuellen städtischen Ausschuss für Umweltschutz und Grünflächen (04.11.2919) in einer leidenschaftlichen und ambitionierten Rede für einen interfraktionellen Antrag aller demokratischer im Rat vertretenen Parteien zur Ausrufung des Klimanotstandes in Hannover geworben!

 

Mit Verweis auf den eigenen Antrag der Ratsgruppe zur Eindämmung der Klimakrise als Aufgabe höchster Priorität (Drs. Nr: 1429/2019) mahnte Wolf an, sich in der Zukunft verstärkt an die Klimaziele von Paris und an die Vorgaben der Europäischen Union zu halten, um die Luftqualität zu verbessern und eine weitere Versiegelung von Grünflächen zugunsten eines sich rasant ausbreitenden Individualverkehrs zu verhindern.

 

„Wir sind jetzt gefordert, überparteilich auf Ratsebene einen Antrag zur Ausrufung des Klimanotstandes umzusetzen, um in einer konzertierten Aktion wirklich die erforderlichen Vorgaben der EU zu erreichen und einzuhalten. Hannover kann einen wichtigen Beitrag dazu leisten. Die Messmethoden für Feinstäube sind außerdem zweifelhaft und somit nicht repräsentativ. So haben wir Luftwerte, die gegen alle EU-Vorgaben verstoßen“, so Bruno Adam Wolf (PIRATEN), Umweltpolitiker und Vizevorsitzender der Ratsgruppe.

 

„Hannover wurde nach dem Krieg zwar als Autostadt konzipiert und stellt mit Volkswagen den größten lokalen Arbeitgeber, trotzdem fordert der mehr denn je notwendige Klimaschutz und somit natürlich unser Antrag dazu ein Umdenken, also ein Hin zur Reduzierung des Individualverkehrs für ´bessere Luftwerte und zu einer lebendigen, grünen und ökologischen Stadt. Wir müssen jetzt endlich und verbindlich reagieren und die nötigen Regeln und Vorgaben dazu schaffen. Deswegen fordere ich einen gemeinsam erarbeiteten und konkreten interfraktionellen Antrag zu beschließen, der Hannover wirklich klimafreundlich und nachhaltig macht, so lange die Zeit dazu noch verbleibt“, so die Schlussworte des Umweltpolitikers.

 

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