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Medienmitteilung - Ratsgruppe LINKE UND PIRATEN: Kürzungen bei der kommunalen Schulsozialarbeit ist völlig falsches Signal

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Im Rahmen eines Sparpaketes sollen Kürzungen bei der kommunalen Schulsozialarbeit erfolgen. Dies trifft insbesondere Schicksale der Schülerinnen und Schüler, die in Problemstadtteilen auf ausreichende Sozialarbeit angewiesen sind. Zwar wird laut dem Kreisvorsitzenden der GEW Harald Haupt auch auf die Existenz von länderspezifischen Schulsozialarbeitern als Ersatz einiger bald wegfallenden Sozialarbeiterinnenstellen auf kommunaler Ebene hingewiesen, diese sind aber laut Haupt aufgrund der bereits auf Arbeitsebene gewachsenen Vertrauensverhältnisse zwischen Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeitern und Schülerinnen und Schülern kein Ersatz. Ausreichende Stellen in dem Bereich sind auch schon allein wegen der erhöhten Herausforderungen durch die Inklusion notwendig.

Dazu der schulpolitische Sprecher und stellvertretende Vorsitzende der Ratsgruppe LINKE UND PIRATEN Bruno Adam Wolf (PIRATEN): „Hier erfolgt leider auf dem Rücken der Ärmsten der Armen die Durchsetzung eines unsozialen Spardiktates der Kommunen. Schülerinnen und Schüler, die betreut werden, sind in zunehmendem Maße förderungsbedürftig und müssen auch dementsprechend mehr betreut und gefördert werden.“

„Es ist ein Skandal, dass der Wegfall der kommunalen Sozialarbeiterinnen- und Sozialarbeiterstellen schwerpunktmäßig in Stadtteilen Hannovers mit überdurchschnittlicher Kinderarmut erfolgt“, so Dirk Machentanz (DIE LINKE), Gruppenvorsitzender und baupolitischer Sprecher der Ratsgruppe.

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