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Medienmitteilung - Schulen: Digitale Aufrüstung von Stadtverwaltung und Schulen bisher verschlafen?

Für die digitale Aufrüstung von hannoverschen Schulen liegen bis zu 20 Millionen Euro bereit, die bisher nicht abgerufen worden sind. Das Geld stammt aus dem Fördertopf des Landes Niedersachsen. Insgesamt hat der Bund gar 5 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt, um die Schulen deutschlandweit in der Digitalisierung flott zu machen. 522 Millionen Euro entfallen davon auf das Land Niedersachsen. Die Stadt hätte pro Schule bereits einen Sockelbeitrag von 30.000 Euro abrufen können, jede Schule muss jedoch ein Medienbildungskonzept bei der Stadtverwaltung einreichen, um an die jeweilige Summe zu gelangen.

Dazu der Vorsitzende des Schul- und Bildungsausschusses und Vizevorsitzende Bruno Adam Wolf (PIRATEN): „Stadtverwaltung und Schulen sollten sich jetzt schnell darauf verständigen, wie bürokratische Hürden abgeflacht werden können, um zügig an das Geld für die dringend notwendige Digitalisierung zu kommen. Das Medienbildungskonzept sollte von der Verwaltung vereinfacht werden, damit die jeweilige Anweisung der Mittel schnell an die jeweilige Schule erfolgen kann. Während der Pandemie haben Unterricht und Bildung schon genug gelitten, daher sollte zumindest die Digitalisierung als Voraussetzung für die Bildungsherausforderungen kommender Jahre gelingen!“

„Wir haben bereits zu einem frühen Zeitpunkt digitale Endgeräte für alle Schüler*innen gefordert. Es kann nicht sein, dass bürokratische Hürden die Ungleichheit bei den Bildungschancen noch zusätzlich verschärfen. Kinder ohne reiche Eltern haben dadurch erst recht das Nachsehen. Das darf nicht sein. Hier muss schnellstens eine Vereinfachung her“, so der Sozialpolitiker und Gruppenvorsitzende Dirk Machentanz (DIE LINKE).

 

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