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Medienmitteilung - Unrechtmäßige Entlassungen bei der Sparda-Bank auf den Prüfstand stellen!

Laut der Pressemitteilung der vereinten Dienstleistungsgewerkschaft Verdi vom 11-06.2020 möchte der Vorstand der Sparda-Bank Hannover eG den stellvertretenden Vorsitzenden des Gesamtbetriebsrats der Genossenschaftsbank Detlef Hagenkord sowie einem weiteren Verdi-Mitglied wegen angeblicher Abhörtätigkeiten bei Beschäftigten fristlos kündigen. Hagenkord hatte mit anderen Beschäftigen an einer Telefonkonferenz teilgenommen, ihm wurde vorgeworfen, nicht ordnungsgemäß an dieser partizipiert zu haben. Der Betriebsrat hat sich gegen die Kündigung gestellt, weshalb der Vorstand der Sparda-Bank nun sein Begehren vom Arbeitsgericht rechtlich bestätigt haben möchte! Die Sparda-Bank hatte bis anfang der achtziger Jahre des vorigen Jahrhunderts seine Kundschaft vornehmlich unter den Angestellten der Deutschen Bundesbahn.

Dazu die stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Wirtschaftspolitikerin Brigitte Falke (DIE LINKE): „Es wird hier von Seiten des Vorstands der Sparda-Bank versucht, unter Angabe fadenscheiniger Gründe unbequeme und für die Arbeitnehmer*innenschaft verdiente Mitglieder des Gesamtbetriebsrats loszuwerden. Eine Genossenschaftsbank sollte Selbsthilfe, Selbstverwaltung und Selbstverantwortung hochhalten, auf diesen Grundpfeilern wurden diese mal gegründet. Kein Arbeitnehmer möchte so behandelt werden, wie in diesem Fall einige Mitglieder des Gesamtbetriebsrats. Der genossenschaftliche Gedanke der Gleichberechtigung wird hier eindeutig verletzt!“

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