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Medienmitteilung - Verfehlte Baupolitik: Zu viele Reihenhäuser am Stadtrand, aber zu wenig bezahlbare Singlewohnungen!

Während die Landeshauptstadt Hannover als Singlehauptstadt über zu wenig bezahlbare Ein- und Zweizimmerwohnungen verfügt, werden am Stadtrand in Anderten, Wülferode und Bemerode Reihenhäuser zum Kaufpreis von bis zu einer halben Millionen Euro angeboten. Für Studierende werden laut der heutigen Neuen Presse auf dem ehemaligen Expo-Gelände an der Chicago Lane überteuerte Appartements zwischen 13 bis 25 Quadratmetern angeboten, wobei die kleinste Variante schon mit 363 Euro monatlich zu Buche schlägt.

Dazu der Baupolitiker und Fraktionsvorsitzende Dirk Machentanz (DIE LINKE): „Bezahlbares Wohnen ist ein Menschenrecht, das gilt insbesondere für sozial schwache Bürger*innen, die sich eine städtische Wohnung oftmals nicht mehr leisten können. Reihenhäuser im Hochpreissegment für wohlhabende Familien anzubieten, während es an öffentlich geförderten Wohnraum, insbesondere für Alleinstehende und junge Familien in dieser Stadt mangelt, ist somit das falsche Signal!“

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