Zum Hauptinhalt springen

Medienmitteilung - Wasserstadt Limmer: 400 Wohnungen mehr nur bei 50% öffentlicher Förderquote! Obdachlosigkeit entgegenwirken!

Auf dem Gelände der Wasserstadt sollen nun 2.200 anstatt 1.800 Wohnungen neu entstehen. Ein Investorenwechsel hat diesen Schritt forciert. Der erste Bauabschnitt, der 550 Wohnungen umfasste, hatte noch Günter Papenburg mit der Braunschweiger Firma Orange Blue in die Wege geleitet. Für den zweiten Bauabschnitt von bisher 1.250 Wohnungen sind die Neuinvestoren Hamburger ECE und die Wohnkompanie-Nord an Bord zuständig. Die Bürger*inneninitiative Wasserstadt spricht von einem Vertrauensbruch und Entscheidungen der Stadtverwaltung gegen den Einwohner*innenwillen. Die Stadtteilqualität könnte demnach dem Investoreninteresse unterstellt werden. Eine Online-Umfrage unter wohnungslosen Menschen hat derweil ergeben, dass die Unterstützung bei der Wohnungssuche sowie bezahlbarer Wohnraum und medizinische Versorgung prioritär sind. Durchgeführt wurde die Befragung vom Sozialdezernat der Landeshauptstadt Hannover.

Dazu der Baupolitiker und Fraktionsvorsitzende Dirk Machentanz (DIE LINKE): „Wenn 400 Wohnungen auf dem Gelände der Wasserstadt zusätzlich entstehen, fordern wir aufgrund der niedrigen Wohnungsförderquote von 12-20%, dass 50% dieser Wohnungen öffentlich gefördert sein sollen. Die Wohnungen müssen klein und bezahlbar sein. Die Befragung unter den obdachlosen Menschen hat schließlich gezeigt, dass bezahlbares Wohnen der wichtigste Faktor ist, um Obdachlosigkeit entschieden entgegenzuwirken.“

Dateien