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Medienmitteilung - Wasserstadt Limmer: Wenig Baufortschritt! Baudenkmäler erhalten!

In der Wasserstadt Limmer ist seit circa vier Monaten ein eher mäßiger Baufortschritt bei den zu entstehenden 500 Wohneinheiten an der Ufer- und Straßenseite zu verzeichnen. Gleichzeitig ist erneut darauf hinzuweisen, dass mit durchschnittlich 12,5% öffentlich geförderter Wohnungsbauquote diese einfach zu gering ist. Derweil verfallen die Industriedenkmäler der ehemaligen Continental AG auf dem Gelände immer mehr. Insbesondere die ehemalige Fertigungshalle am Kanal wird mit halb eingestürztem Dach weiterhin dem nahezu sicheren Verfall preisgegeben.

Dazu der Baupolitiker und Fraktionsvorsitzende Dirk Machentanz (DIE LINKE): „Zum wiederholten Mal ist darauf hinzuweisen, dass bezahlbarer und geförderter Wohnraum in zu geringer Anzahl auf dem Areal der zukünftigen Wasserstadt Limmer entsteht! In Anbetracht des geringen Baufortschritts innerhalb der letzten vier Monate, scheint die Nachfrage bei den Hochpreiswohnungen an der Uferseite wohl bis dato nicht so immens zu sein! Es bleibt zu fragen, wer heutzutage in der Lage ist, sich Wohnungen für circa 17 Euro Miete pro Quadratmeter leisten zu können!“

„Ich habe bereits vor einiger Zeit einen Antrag auf Ersatzvornahme und eine Anfrage hinsichtlich der Baudenkmäler auf dem Gelände der Wasserstadt im Stadtbezirksrat Linden/Limmer gestellt. Dem Antrag wurde auch einstimmig entsprochen. Das bedeutet, dass die Stadtverwaltung in der Lage ist, Bauträger Günter Papenburg die Kosten für den Erhalt der Gebäude in Rechnung zu stellen, wenn dieser nicht für die Sanierung sorgt. Dieser Fall ist mit Sicherheit auch nicht uninteressant für die Denkmalschutzbehörde“, so Luk List (Die LINKE), Bezirksratsherr in Linden/Limmer.

 

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