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Medienmitteilung - Wohnnebenkosten sind in Hannover zu hoch! 11% Preissteigerung innerhalb von vier Jahren!

Der Bund der Steuerzahler kritisiert in seiner Pressemitteilung vom 11.05.2020 den Preisanstieg der Wohnnebenkosten in Hannover um bis zu 11 % seit dem Jahr 2016. Das sind ungefähre Mehrkosten von mindestens 200 Euro pro Haushalt. Hannover nimmt dabei im Ranking einen Spitzenplatz ein. Gerade während der Corona-Pandemie, aber auch sonst sind diese Mehrkosten in der Höhe unverhältnismäßig, sie werden unter anderem eine Erhöhung der Obdachlosenzahlen mit sich ziehen. Allein die Kosten für die Grundsteuer können vom Vermieter schon bis zu 75% auf die Mieter*innen umgelegt werden!

Dazu der Baupolitiker und Fraktionsvorsitzende Dirk Machentanz (DIE LINKE): „Keine Bürger*innen dürfen jetzt bei etwaigen coronabedingten Bezug von Kurzarbeiter*innengeld aufgrund der Erhöhung der Wohnnebenkosten ihre Wohnung verlieren. Die Mehrkosten sollten daher im Bedarfsfall gestundet werden. Es liegt jetzt bei der Stadt und Region, kostenkritisch nachzufragen, wie die Preissteigerungen genau zustande kommen und ob diese gerechtfertigt sind!“

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