Zum Hauptinhalt springen

Medienmitteilung: Wunsch des Stadtbezirksrats Buchholz-Kleefeld nach geeignetem Ort für temporären Wertstoffhof kann laut Stadtverwaltung nicht entsprochen werden!

Die Suche nach einem geeigneten Ort im Stadtbezirk Buchholz-Kleefeld für die Errichtung eines temporären Ersatzwertstoffhofes während der langjährigen Umbauphase des aha-Zentralgeländes und die Inanspruchnahme der Fläche des Wertstoffhofes an der Neue-Land-Straße entwickelt sich zur Farce. Die Stadtverwaltung teilte nun in einer Drucksache vom 21.12.2021 (Nr: 15-2178/2021-S1) dem Stadtbezirksrat mit, dass dessen Wunsch nicht entsprochen werden kann, einen geeigneten Ort während der Bauzeit zu finden. Im Gespräch für die Auslagerung des Wertstoffhofes des Zweckverbandes Abfallwirtschaft Region Hannover waren brachliegende Gewerbeflächen und Parkplätze in unmittelbarer Nähe des jetzigen Nutzungsortes an der Neue-Land-Straße sowie eine mögliche Nutzung von Flächen im Industriegebiet An der Breiten Wiese/Sure Wisch. Letztere Option schied aus, da es sich bei dem besagten Areal laut Stadtverwaltung um Privateigentum handelt. Ein Umzug eines dort ansässigen Unternehmens sei geplant, aber die Räumung noch nicht absehbar. Weiterhin wurde argumentiert, dass die daran anschließenden Flächen im südlichen Bereich überwiegend im Eigentum der Stadt sind, aber als Sport- und Kleingartenflächen und Teile eines Landschaftsschutzgebietes nicht zur Verfügung stehen. Auch weitere Optionen im Umkreis der Rudolf-Pichlmayr-Str. und Gerhard-Lossin-Str./Karl-Wiechert-Allee schloss die Stadtverwaltung aufgrund privatwirtschaftlicher Nutzung und Planung für andere Zwecke aus.

„Ich bin enttäuscht, dass es die Landeshauptstadt Hannover bisher nicht vermocht hat, ein geeignetes Grundstück für die Errichtung eines temporären Ersatzwertstoffhofes zu finden, ich fordere die Stadtverwaltung daher auf, dieser Dringlichkeit jetzt unter Einhaltung ökologischer Maßstäbe nachzukommen. Die Neuerrichtung des Wertstoffhofes ist genauso wie der Weiterbetrieb während der Bauzeit unverzichtbar für den Stadtbezirk. Ob aus Kostengründen eine dauerhafte Lösung an einem Ersatzstandort im Stadtbezirk sinnvoll sein kann, wurde noch nicht abschließend beantwortet. Ich teile auch nicht die Ansicht von aha, dass die Anlage eines Ersatzwertstoffhofes fachlich nicht in Betracht kommt und hoffe auf eine baldige konstruktive Entscheidung zum Wohle des Bürger:innenservices im Stadtbezirk Buchholz-Kleefeld“, so der Bezirksratsherr Karsten Plotzki (DIE LINKE).

Verwandte Links

  1. Link zur Drucksachennummer 15-2178-2021-S1 unter www.hannover.de.