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Medienmitteilung: Zweierlei Maß bei Bauentscheidungen zu städtischen Hochbahnsteigen

Bei den in Hannover geplanten Hochbahnsteigen in Hannover-Linden und am Hannover Congress Centrum (HCC) deutet sich von Seiten der Stadtverwaltung eine Bauentscheidung mit zweierlei Maß an. Während die umstrittene Standortentscheidung für den Hochbahnsteig Leinaustraße/Limmerstraße in Hannover/Linden (Drcks.nr. 1297/2017), trotz mehrheitlicher Ablehnung im Bezirksrat Linden/Limmer und bei den Bürgern, quasi entschiedene Sache ist, steht der geplante barrierefreie Hochbahnsteig am Hannover Congress Centrum (HCC), (Drcks.nr. 2836/2017) aus Gründen des Denkmalschutzes an seiner geplanten Lage zur Disposition. Anwohner und Bürger haben sich vermehrt gegen den Hochbahnsteig an besagtem Ort ausgesprochen, da dieser, laut einer breiten Bevölkerungsmehrheit am Hannover Congress Centrum optisch nicht in das Bild passt.

„Es ist schon interessant, dass Lindens Bürger mit einem mehrheitlich im Bezirksrat Linden/Limmer abgelehnten Hochbahnsteig auf der Limmerstraße Ecke Leinaustraße leben sollen, der zudem optisch und in seinen Ausmaßen das gewohnte Bild und Leben an besagter Stelle zerstören wird, während die Anwohner des Hannover Congress Centrums einen geplanten Hochbahnsteig aus Gründen der Optik und des Denkmalschutzes an geplantem Ort mehrheitlich ablehnen“, so Dirk Machentanz (DIE LINKE), Vorsitzender der Linksfraktion im Rat der Landeshauptstadt Hannover und baupolitischer Sprecher der Ratsgruppe LINKE UND PIRATEN, und weiter: „Wir sind für eine Niederflurlösung als Alternative zu den geplanten Hochbahnsteigen auf der Limmerstraße in Hannover/Linden und lehnen die Bevorzugung von bestimmten Stadtgebieten bei Bauentscheidungen zu Hochbahnsteigen, wie im beschriebenen Fall ab“, so Machentanz.

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