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Niemand darf am Mittwoch aus der Jugendherberge wieder auf die Straße geschickt werden!

Die LINKSFRAKTION im Rat der Stadt Hannover kritisiert, dass es der Verwaltung nicht gelungen ist, ein sicheres Anschluss-Projekt zur Unterbringung derjenigen Obdachlosen zu organisieren, die seit Mitte April aufgrund der Coronavirus-Pandemie in der Jugendherberge Hannover unterkommen konnten. Das derzeitige Projekt läuft am 15. Juli aus.

„Gerade jetzt muss die Stadt Hannover zeigen, dass sie in der Lage ist, ein so erfolgreiches und wichtiges Projekt auch fortzusetzen“, so der sozialpolitische Sprecher und Fraktionsvorsitzende, Dirk Machentanz.

Notfalls müssten zumindest einzelne Räume in der Jugendherberge übergangsweise weiter angemietet bleiben, bis für Alle, die hier auch neue Hoffnung schöpfen konnten, eine vernünftige Anschluss-Unterbringung gefunden sei.

„Kein einziger Mensch, der dort zwischenzeitlich eine Bleibe gefunden hat, soll ab Mittwochabend wieder auf der Straße schlafen müssen“, so Dirk Machentanz weiter.

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