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Ratsgruppe besucht Begegnungszentrum „Normal in Linden“ der Lebenshilfe Hannover

Die Ratsgruppe LINKE & PIRATEN informierte sich am 4. September 2018 vor Ort über die Arbeit des Begegnungszentrums „Normal in Linden“ (NiL) der Lebenshilfe Hannover. „Zusammenkommen ist ein Beginn, zusammenbleiben ist ein Fortschritt, zusammenarbeiten ist ein Erfolg.“ - getreu diesem Zitat von Henry Ford sieht sich das inklusive Begegnungszentrum in Hannover-Linden als Garant für die Integration von Menschen mit körperlichen und geistigen Beeinträchtigungen in die Gesellschaft. NiL-Leiter Kenny Macasero erläuterte das Konzept des Begegnungszentrums, das primär auf  vielfältiges ehrenamtliches Engagement setzt – bei Planung und Durchführung von Events und Freizeit-Angeboten ebenso wie bei gemeinschaftlichen Aktionen. Menschen mit und ohne Behinderungen wird Raum geboten, in dem sie Bestätigung und Betätigung finden. „Inklusion ist ein Prozess, den wir gemeinsam leben und erleben wollen“, so Macasero. Die Lebenshilfe ist seit 1959 Träger und beschäftigt stadtweit rund 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Als eines von vielen Beispielen erfolgreichen Miteinanders berichtete Macasero über den gemeinsamen Einsatz von Ehrenamtlichen mit und ohne Behinderungen an einem Cocktailstand, der zum Fest am 1. Mai vor dem Neuen Rathaus in Hannover betrieben wurde. Den Menschen werden auch Dinge spielerisch nahegebracht oder mit einfacher Sprache erläutert, etwa das Bundesteilhabegesetz. Dieses wird beispielsweise für das bessere Verstehen individuell von den Mitarbeitern übersetzt und in den jeweils kontextualen Zusammenhang eines jeden Einzelnen gesetzt.

Die Ratsgruppe verließ das „NiL“ in dem Bewusstsein, einen „wunderbaren Ort voller liebenswerter Menschen, die tagtäglich nach mehr Toleranz und Gleichheit in der Gesellschaft streben“ besucht zu haben - wie die Popsängerin und zweifache ECHO-Preisträgerin Oonagh einmal festgestellt hat.