Neue Wohnraumförderung in Niedersachsen reicht nicht aus
Die Partei Die Linke Niedersachsen bewertet die von der Landesregierung angekündigte Neuordnung der Wohnraumförderung als unzureichend. Angesichts steigender Mieten, fehlender Sozialwohnungen und wachsender Wohnungsnot brauche Niedersachsen keine kleineren Korrekturen, sondern eine echte Offensive für dauerhaft bezahlbaren Wohnraum. Dazu erklärt Thorben Peters, Landesvorsitzender der Partei Die Linke Niedersachsen: „Direkte Zuschüsse statt bloßer Tilgungsnachlässe sind sinnvoll. Aber das Grundproblem bleibt bestehen. In Niedersachsen fehlen tausende bezahlbare Wohnungen, während immer mehr Menschen einen immer größeren Teil ihres Einkommens für die Miete ausgeben müssen. Wer diese Krise ernsthaft bekämpfen will, darf nicht nur an Förderprogrammen schrauben, sondern muss massiv in sozialen und gemeinwohlorientierten Wohnungsbau investieren. Wenn öffentliche Gelder fließen, muss daraus dauerhaft bezahlbarer Wohnraum entstehen und kein zeitlich begrenztes Fördergeschäft.“ Die Linke Niedersachsen fordert deshalb deutlich mehr Investitionen in den sozialen Wohnungsbau, längere Sozialbindungen, eine stärkere Förderung kommunaler und genossenschaftlicher Wohnungsunternehmen sowie wirksame Maßnahmen gegen steigende Mieten. Wohnen ist ein Grundrecht und darf nicht länger den Profitinteressen des Marktes untergeordnet werden.
